Vortragspreis für IRG-Doktorandin Nadja Rotte

DVR Vortragspreis für Nadja Rotte

Beim diesjährigen 9. Kongress des Dachverbandes Reproduktionsbiologie und –medizin e.V. (DVR2021), der erstmalig virtuell stattfand, wurde die naturwissenschaftliche Doktorandin Nadja Rotte für einen von sechs Vorträgen ausgewählt. Mit ihrem Beitrag 'Unravelling M1AP's role in mammalian fertility' hat sie einen der beiden Vortragspreise gewonnen, die je mit 3000€ dotiert sind!
 

M1AP ist ein Gen, dass von Margot Wyrwoll vor Kurzem erstmals mit männlicher Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht wurde (Wyrwoll et al., AJHG 2020). Im vergangenen Jahr hat Corinna Friedrich im Rahmen der Verlängerung der Klinischen Forschungsgruppe 326 erfolgreich ein eigenes DFG-Projekt eingeworben, das sich mit der zellulären Rolle des zugehörigen Proteins während der Spermatogenese beschäftigt. In Kooperation mit der Universität Melbourne und der Arbeitsgruppe von Moira O’Bryan wird zur Erforschung der Funktion auf ein Maus-Modell zurückgegriffen, das die veränderte Situation bei Männern mit Mutationen in M1AP nachstellt. Als übergreifendes Ziel soll durch das erweiterte Verständnis der Gen-Relevanz eine verbesserte Beratung und Behandlung von Männern mit Fruchtbarkeitsstörungen ermöglicht werden.
 

Weitere Informationen zum Projekt oder zum News-Beitrag der Universität Münster gibt es hier beziehungsweise auf den Seiten der Medizinischen Fakultät hier. Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg!
 

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