WWU Ideenlabor: Reproduction – from Genes to Molecules and Function

Koordinatoren des Topical Programmes (v. l. n. r.: Frank Tüttelmann, Timo Strünker) - Foto: WWU


Die sexuelle Fortpflanzung unterliegt komplexen genetischen, zellulären und hormonellen Prozessen, damit durch die Verschmelzung von männlichen und weiblichen Keimzellen letztendlich neues Leben ermöglicht werden kann. Viele dieser Vorgänge sind noch immer nicht ausreichend erforscht und verstanden.


Um die Forschung in diesem Bereich stärker voran zu treiben, wurde unter Koordination der CRU326-PIs Prof. Dr. Frank Tüttelmann (Institut für Reproduktionsgenetik) und Prof. Dr. Timo Strünker (Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie) nun ein weiteres Projekt ins Leben gerufen, das den menschlichen Reproduktionszyklus in den Fokus setzen will: Reproduction – from Genes to Molecules and Function. Dabei sollen Fortpflanzungsfunktionen, die Ursachen von ungewollter Kinderlosigkeit und die damit assoziierten Erkrankungsrisiken besser erklärt werden können.


Durch eine Förderung des WWU Ideenlabors soll das Themenfeld für künftige Forschungsschwerpunkte erschlossen und der Blick für ein visionäres Förderformat geschärft werden. Durch ihre sogenannten Topical Programmes will die Universität Münster die Vernetzung von Wissenschaftler:innen untereinander und mit anderen Forschungseinrichtungen stärken und eine internationale Zusammenarbeit fördern. Das Programm von F. Tüttelmann und T. Strünker stellt einen von 22 eingegangenen und 11 bewilligten Anträgen dar, der nun eine finanzielle Förderung erhält.


Mit unserer Klinischen Forschungsgruppe 326 'Male Germ Cells: from Genes to Function' konnten wir bereits 2017 einen wichtigen Meilenstein in der reproduktiven Forschung erreichen. Der Topcial Call wird nun das Themenspektrum der Gruppe um die Untersuchung des Einflusses von Alter, Lifestyle- und Umwelt-Faktoren auf die Fortpflanzungsfunktionen erweitern, und so zukünftig zusätzliche Ursachen ungewollter Kinderlosigkeit erschließen lassen.
 

Weitere Informationen zum Programm der Uni und dem Workshop finden Sie hier oder in der aktuellen Wissen | Leben Ausgabe (Dez. 2020 / Jan. 2021, Nr. 8)
 

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